Kapitalanlage

ver.de Kapitalanlage

Dein Geld gut angelegt

Stand 06.11.2019

Transparenz

Wir legen Dir unsere Kapitalanlage offen. Damit Du siehst, wie wir unser Geld – und somit Deine Beiträge, die Du an uns zahlst, investieren. Dabei kannst Du sowohl die Summen, die Wirkung als auf die Emittenten (=Herausgeber*innen) einsehen. Bei Fragen oder Anregungen melde Dich gerne unter kontakt@ver.de.

Vorgehensweise

ver.de plant, 80 Prozent des Kapitals in Anleihen zu investieren, die sowohl liquide als auch nachhaltig sind und deren Emittenten eine gute bis sehr gute Bonität haben. So wird 80 Prozent des Kapitals sehr sicher angelegt. Die übrigen 20 Prozent wird ver.de in Aktien oder Anleihen geben, die eine tolle Wirkung haben, aber deren Emittenten eine weniger hohe Bonität vorweisen. Hier haben wir mehr Spielraum und können auch kleinere Projekte fördern.

Unsere bisherige Wirkung

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Tonnen eingespartes CO2
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Geschaffene Arbeitsplätze
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Geförderte Bauern (in Gebieten Afrikas)
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Mit Strom versorgte Personen (in Gebieten Afrikas)

Beschreibung der einzelnen Investitionen

Bezeichnung: Genossenschaftsanteil
Investiert: 450 €

ÜBER DAS BIOTOP OBERLAND EG:
Biotop Oberland hat eine solidarische bzw. gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft gegründet, welche Kund*innen wöchentlich mit saisonalem Gemüse versorgt. Ziel des Biotops ist der Aufbau einer unabhängigen, selbstverwalteten und gemeinwohlorientierten Versorgungsstruktur im Oberland. Das Biotop sieht sich dabei als Gegenentwurf zu einer unpersönlichen, wachstums- und profitorientierten Gesellschaft.

Gärtnerei der Biotop Oberland eG:

Bezeichnung: Genossenschaftsanteil
Investiert: 450 €

ÜBER DAS KARTOFFELKOMBINAT:
Das Kartoffelkombinat ist eine genossenschaftlich organisierte Gemeinschaft von derzeit über 1.500 Münchner Haushalten. Diese Haushalte bauen ihr Gemüse, zusammen mit ausgewählten Partner*innen, selbst an. Ziel dabei ist der Aufbau einer  selbstverwalteten und nachhaltigen Versorgungsstruktur sowie ein gemeinwohlorientiertes statt proftimaximierendes Wirtschaften.

Was also ist ihr Ziel?
Der Aufbau einer unabhängigen, selbstverwalteten, lokalen Grundversorgung. Gemeinwohlorientiert statt gewinnorientiert. Eine Genossenschaft, die sich mit viel Freude für eine sinnvolle und mit Liebe gestaltete Versorgung einsetzen.

Bezeichnung: Genossenschaftsanteil
Investiert: 500 €

ÜBER DIE KULTURLAND EG:

Die Kulturland eG organisiert „Allmende“ –  Gemeinschaftseigentum an Grund und Boden – für die bäuerlich geführte, ökologische Landwirtschaft. Sie erwerben Ackerland, Wiesen, Weiden, Hecken und Biotope und stellen das Land regional eingebundenen Bauernhöfen zur Verfügung, die Bio-Lebensmittel vor Ort vermarkten, Führungen anbieten, Naturschutz und Landschaftspflege betreiben, soziale Betreuung leisten oder erlebnispädagogisch mit Schulklassen arbeiten.

Beispielhaftes Projekt, welches die Kulturland eG mitfinanziert hat:
Hof Stedebach

Für den Betrieb Stedebach hat die Kulturland eG im Dezember 2015 Flächen erworben. Sie umfassen 2,6 ha Acker und 4,3 ha Grünland. Den Kaufpreis betrug rund 130.000 € und die entsprechende Fläche wird nun zu fairen Konditionen an Familie Stedebach verpachtet.

Bezeichnung: Genossenschaftsanteil
Investiert: 500 €

ÜBER DIE GLS Bank:
Die GLS Gemeinschaftsbank eG (die Abkürzung GLS steht für „Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken“) ist eine Genossenschaftsbank und nach eigenen Angaben die erste Ökobank der Welt. Die Bank finanziert mehr als 11.000 Unternehmen und Projekte pro Jahr, die in Bereichen wie freie Schulen und Kindergärten, regenerative Energien, Behinderteneinrichtungen, Wohnen, nachhaltiges Bauen und Leben im Alter tätig sind. Nicht finanziert werden unter anderem Alkohol, Atomenergie, Embryonenforschung, grüne Gentechnik, Rüstung, Tabak, Kinderarbeit und Tierversuche. Als Teil der Unternehmensphilosophie sieht die Bank die Transparenz in ihrer Kreditvergabe. So werden alle an Unternehmen vergebenen Kredite in der Kundenzeitschrift „Der Bankspiegel“ 1 veröffentlicht.
Zur Transparenz und  Mitbestimmung zählt, dass die Kunden bei der Kontoeröffnung bestimmen können, wo ihr Geld angelegt werden soll. Einige der Projekte werden auch auf der Webseite vorgestellt. Die Einlagen können in folgende Branchen eingebracht werden: Ökologische Landwirtschaft, Nachhaltiges Bauen, Wohnprojekte, Regenerative Energien Biobranche und andere Unternehmen, Freie Schulen und Kindergärten, Gesundheit,
Behinderteneinrichtungen, Leben im Alter, Kultur

Beispielhaftes Projekt, welches die GLS Bank mitfinanziert hat: 
Hofgut Rengoldshausen

Der Bauernhof „Hofgut Rengoldshausen“, ein traditionsreicher Demeter-Betrieb. Seit 1932 wird er biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Auf 130 Hektar verteilt sich die Landwirtschaft mit 50 Milchkühen sowie Hühnern, Gänsen und Perlhühnern. Außerdem werden eine Gärtnerei mit 35 verschiedenen Gemüsebaukulturen und der Samenbau kultiviert.

Quellen:
Auf der Seite der GLS Bank kann man jeden Kredit nachverfolgen. Es herrscht völlige Transparenz, darum gibt es auch eine Übersichtskarte, auf der Man sieht, wohin das Geld fließt. Z.B. auf den Bauernhof „Hofgut Rengoldshausen“.
https://www.gls.de/privatkunden/wo-wirkt-mein-geld/

Bezeichnung: Genossenschaftsanteil
Investiert: 2000 €

ÜBER DIE WAGNIS EG:
Die Wagnis eG hat ihren Sitz in München. Zweck der  Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine sozial und ökologisch verantwortbare und sichere Wohnungsversorgung. Die Genossenschaft fördert insbesondere gemeinschaftliches, generationenübergreifendes, selbstbestimmtes und selbstverwaltetes Wohnen. Das heißt mit dem gezeichneten 2000 € baut die Wagnis eG Wohnungen oder pflegt, verwaltet und saniert bereits existierende Liegenschaften. Die Genossenschaft kann Grundstücke und Gebäude in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, vermitteln, betreuen und Wohnungen veräußern. Sie kann
alle im Bereich der Wohnungs- und  Immobilienwirtschaft, des Städtebaues und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben  übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und  kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen.

Bezeichnung: Genossenschaftsanteil
Investiert: 2000 €

ÜBER DIE BIOBODEN EG:

In der BioBoden Genossenschaft eG schließen sich Personen zusammen, die sich von der gemeinsamen Überzeugung leiten lassen, die Lebensverhältnisse im ländlichen Raum durch ökologisch betriebene Land- und Forstwirtschaft nachhaltig zu gestalten und einen verantwortungsvollen Umgang mit den hierfür notwendigen Ressourcen dauerhaft sicherzustellen. Die Genossenschaft fördert den Erhalt und die Umstellung land- und forstwirtschaftlicher Flächen sowie deren langfristige Bewirtschaftung im Sinne einer regionalen, sozial eingebetteten, diversifizierten und ökologischen Landwirtschaft sowie einer naturgemäßen Waldbewirtschaftung und trägt durch ihr Wirken dazu bei, die Biodiversität, die Bodenkultur und den Gewässerschutz zu sichern und zu verbessern. Die Gewinnerzielung für das einzelne Mitglied oder für die Genossenschaft ist kein vorrangiges Ziel.

Vereinfacht gesagt: Die Genossenschaft kauft Flächen und Betriebe ein und bewirtschaftet sie entweder selber oder verpachtet sie. Ist Letzteres der Fall, stellen Sie diese dauerhaft zu ihrer Nutzung zur Verfügung. Jeder Landwirt auf BioBoden-Flächen ist dazu verpflichtet, sie nach den strengen Grundsätzen eines Öko-Anbauverbandes zu bewirtschaften.

Green City besteht aus einem Verein und hat seit 2005 das Tochterunternehmen Green City AG gegründet. Der Green City e.V. ist eine Umweltorganisation in München. Die Organisation wurde im Jahr 1990 gegründet und verfügt über 1.500 Mitglieder und Aktive. Der gemeinnützige Verein ist heute eine der größten Umweltorganisationen Münchens. Er ist politisch und finanziell unabhängig und finanziert sich durch seine Mitglieder, Spenden, Zuschüsse und Auftragsarbeiten.

Der Handlungsauftrag der Green City-Gruppe ist die Umsetzung det Energiewende in Europa. Zu diesem Zweck plant, baut und finanziert die Green City-Gruppe Wind-, Wasser- und Solar- kraftwerke in Deutschland und ausgewählten europäischen Energiemärkten. Bis heute haben rund 7.200 Anlegerinnen und Anleger sich mittels der nachhaltigen Kapitalprodukte der Green City AG finanziell an dem Gemeinschaftsprojekt Energiewende beteiligt.

Die Green City AG will lebenswerte Städte schaffen – und zeigen wie es geht. Sie sagt: „Unsere Lebens- und Wirtschaftsräume stehen im Angesicht von Klimawandel, Urbanisierung und Energieverbrauch vor ungekannten Herausforderungen. Aber auch vor der einmaligen Chance, sich neu zu erfinden. Diese Zukunftsaufgabe erstreckt sich maßgeblich über die Handlungsfelder Energie, Mobilität und Stadtgestaltung. Es braucht mutige Konzepte, politischen Weitblick und Vorstellungskraft: Uns anders als bisher mit Energie zu versorgen, uns anders fortzubewegen und den öffentlichen Raum an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten. Und genau da setzt die Green City AG an – als ganzheitliches Energie- und Verkehrswende-Unternehmen. Unsere Antwort auf die Energiefrage heißt 100 Prozent Erneuerbare Energien. Als ganzheitlicher Beschleuniger treiben wir sowohl ihren Zubau als auch ihre Marktintegration voran. Denn mit dem Zusammenwachsen der Energiesektoren Strom, Wärme und Mobilität wird Ökostrom zur wichtigsten Energiequelle in allen Lebens- und Arbeitsbereichen.“

Bezeichnung: Anleihe
ISIN: DE000A2GSTH8
Investiert: 2000 €
Emissionsvolumen: 50.000.000 €

ÜBER GREEN CITY SOLARIMPULS I:

Herausgeber der Solarimpuls Anleihe ist die Green City Solarimpuls I GmbH & Co. KG. (Die Green City AG ist Kommanditist der Solarimpuls I Gmbh & Co. KG.) Die Solarimpuls-Anleihe bündelt Solarkraftwerke aus ausgewählten europäischen Ländern: Mindestens 75 Prozent der Investitionen müssen bis Ende 2020 in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien erfolgen. Für diese Kernmärkte wurden Marktanalysen und -beobachtungen erstellt.

Beispielhaftes Projekt, welches die Anleihe finanziert wurde:
Solarpark 2 in Südfrankreich

  • 41 Dachanlagen mit einer Gesamtleistung von 6,72 MWp
  • Projektstatus: Bauphase, Inbetriebnahme sukzessiv bis Ende 2019 geplant
  • Gesamtinvest von ca. 9,7 Mio. Euro

 

Bezeichnung: Anleihe
ISIN: DE000A2PJ237
Investiert: 2000 €
Emissionsvolumen: 3.500.000 €

ÜBER GREEN CITY SMART MOBILITY I:

Green City Smart Mobility bietet Ihnen die Möglichkeit, vom Wachstum des europaweit expandierenden Rollersharing-Anbieters „emmy“ zu profitieren. Das eingeworbene Kapital aus dem Genussschein investiert die Green City Smart Mobility I GmbH in eine unternehmerische Beteiligung an emmy. So kann emmy unter anderem die bestehende Rollerflotte in Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf ausbauen und neue Metropolen in Europa erschließen. Das macht Sinn, denn die Nachfrage nach Rollersharing wächst rasant!

Bezeichnung: 0,500% EUROPEAN INVESTMENT BANK 2037
ISIN: XS1500338618
Schwerpunkte: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz

Finanzierung von
– Erneuerbare Energie: 94 Prozent
– Energieeffizienz: 6 Prozent

Investiert: 350.000 €
Emissionsvolumen: 500 Mio. €

Eingespartes CO2 (insgesamt): 635.500 Tonnen
Eingespartes CO2 (durch ver.de): 445 Tonnen

Geschaffene Arbeitsplätze (insgesamt): 12.628,57
Geschaffene Arbeitsplätze: 8,84

ÜBER DIE EUROPEAN INVESTITIONS BANK:
Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat seit ihrer Gründung im Jahr 1958 die Aufgabe, mit eigenen Kapitalmitteln „zu einer ausgewogenen und reibungslosen Entwicklung des Binnenmarktes im Interesse der Union beizutragen“ und betreibt auf diese Weise „Wirtschaftspolitik durch Kreditvergabe“. Die EIB ist auch außerhalb der EU tätig. Die EIB, mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattet, ist kein Organ der Europäischen Union, „sie steht als finanzielle Sondereinrichtung neben den Organen“ und ist somit nicht an Weisungen von Kommission oder dem Parlament gebunden, sie konsultiert diese jedoch. Zusammen mit dem Europäischen Investitionsfonds bildet sie die 2000 gegründete EIB-Gruppe. Kapitaleigner der EIB sind die Mitgliedstaaten der EU. Das gezeichnete Kapital der EIB beläuft sich auf 242 Milliarden Euro. Ihre Mittel beschafft sich die EIB über Anleihen an den Kreditmärkten.

ÜBER DIE ANLEIHE:
Insgesamt hat dieses Wertpapier ein Volumen von 1,25 Milliarden €. Begebene Anleihe läuft erneut unter dem CAB – „Dach“ (Climate Awareness Bond) zur Erreichung der Klimaschutzziele der EU. Die Förderkriterien für CAB Projekte schließen ausdrücklich die Förderung von Nuklearprojekten aus. Auch Projekte, bei denen Kohle zur Wärme und Stromerzeugung/-lieferung eingesetzt wird, kommen nicht in Betracht. Die Umwelt und Sozialstandards sind auf der Webseite einsehbar und meist normbasiert (z.B. ILO); zumindest in Einklang mit den Millenniumszielen (mittlerweile SDG „Sozial Development Goals“) der UN. Eine regelmäßige Berichterstattung über geförderte Projekte und jährlich Überprüfung finde statt und sind einsehbar.

Bezeichnung: 2,625% Otto GmbH & Co KG 2019/2026
ISIN: XS1979274708
Schwerpunkte: CO2-Reduktion, Wassereinsparung, Entwicklungszusammenarbeit

Investiert: 100.000 €
Emissionsvolumen: 351,8 Millionen €

Eingespartes CO2 pro Kilo Baumwolle (im Vergleich zu konventioneller Baumwolle):
0,76 kg
Eingespartes CO2 (insgesamt):
22.900 Tonnen CO2
Eingespartes CO2 (durch ver.de): 7 Tonnen CO2

Anzahl der geförderten Bauern (insgesamt): 50.000 Bauern 
Anzahl der geförderten Bauern (durch ver.de): 14 Bauern 

ÜBER DIE OTTO GROUP:
Die Otto Group (offiziell: Otto GmbH & Co KG) ist ein deutscher Handels- und Dienstleistungskonzern mit Sitz in Hamburg. Die Aktivitäten der Otto Group sind die drei Unternehmensbereiche Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Service. Mit seinem ersten Green Bond soll die verantwortungsbewusste Beschaffung von zertifizierten Materialien finanziert werden. Dazu gehören die Einkaufskosten für Textilien mit dem Label „Cotton made in Africa“ (CmiA) und die Einkaufskosten von Produkten mit Forest Stewardship Council® (FSC®) Zertifizierung. Dies soll zentral-west-afrikanischen Kleinbauern mit bis zu 3 ha Landfläche zu einem sozioökonomischen Aufstieg verhelfen und für eine ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung der lebenden natürlichen Ressourcen sorgen.

ÜBER DIE ANLEIHE:
Insgesamt hat dieses Wertpapier ein Volumen von 250 Millionen Euro plus 50 Millionen Euro. Durch den Green Bond werden mehr zertifizierte Möbel und Stoffe durch die Otto Group erworben. Das Label CmiA ist eine Initiative der „Aid by Trade Foundation“ (AbTF), die von Dr. Michael Otto gegründet wurde. Auch wenn damit kein anerkannter Standard für die Baumwollproduktion anwendbar ist, legen Studien überzeugend dar, dass die Auswahl der Partner, die Einkaufpreise, Trainings für höheren Arbeits- und Umweltschutz und gegen Kinderarbeit sowie Audits der Organisationen einen positiven Einfluss haben. Es werden allerdings Pestizide verwendet. Das FSC-Siegel ist unabhängig von der Otto Group und steht teilweise in der Kritik für eine zu generelle Ausweisung von tolerierten Herkunftsgebieten. Mindestens können dadurch aber ein gewisser Arbeits- und Biodiversitätsschutz gesichert werden. Der Green Bond baut auf langer  Umweltschutzerfahrung des Unternehmens und eigens entwickelten Programmen zur Erreichung ökologischer und sozialer Ziele bei größtmöglicher Meidung von Risiken auf. Die gesetzten Ziele sind nicht nur sinnvoll, sondern greifen auch dringend nötige Entwicklungen auf, die von anderen Unternehmen häufig gescheut werden. Die Umsetzung wird durch externe Studien und Audits begleitet. Käufer können die Herkunftsländer ihrer Baumwollprodukte nachverfolgen. Deswegen ist der Green Bond für uns transparent, glaubwürdig und vorbildlich.

Bezeichnung: Anleihe 0,250% KfW 2025
ISIN: XS1612940558
Schwerpunkte: Finanzierung des KfW-Förderprogramms „Erneuerbare Energien – Standard“ für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa, vorwiegend in Deutschland

Finanzierung von
– Solarenergie: 16 Prozent
– Windenergie: 84 Prozent

Investiert: 150.000 €
Emissionsvolumen: 1,5 Mrd. €

Eingespartes CO2 (insgesamt): 1.894.484 Tonnen
Eingespartes CO2 (durch ver.de): 191 Tonnen

Geschaffene Arbeitsplätze (insgesamt): 37.585
Geschaffene Arbeitsplätze: 3,75

ÜBER DIE KFW:
Die KfW ist eine „Anstalt des öffentlichen Rechts“ und eine Förderbank, deren Kapital vom Bund und von den Ländern stammt und für deren Kredite die Bundesrepublik haftet. Sie gilt daher als sehr sichere Emittentin (Ausgeberin von Anleihen). Das ist wichtig, denn das Geld von Versicherungsgesellschaften muss laut Anlageverordnung sehr sicher angelegt werden.

ÜBER DIE ANLEIHE:
Ein Bond ist eine Anleihe: Das bedeutet, dass der oder die erste Zeichner*in des Wertpapiers der KfW (Kreditanstalt für  Wiederaufbau) das Geld geliehen hat. ver.de hat das Wertpapier jemandem abgekauft, der es vorher besaß. Diese Person oder Organisation hat ihr Geld nun zurück. Dafür ist ver.de jetzt die neue „Leiherin“ des Geldes. Die Wirkung dieses „Green Bonds“ wurde besonders gut untersucht. Neben einer CO2-Einsparung
von 1,89 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr schafft diese Anleihe auch insgesamt 37.585
Jobs (Personen-Jahre).

Bezeichnung: Anleihe 0,500% REGION ILE DE FRANCE 2024
ISIN: FR0013183167
Schwerpunkte: ÖPNV, sozialer Wohnungsbau, Bildung, Biodiversität, Ökonomische und soziale Inklusion

Finanzierung von
– Biodiversität: 20 Prozent
– Inklusion: 20 Prozent
– ÖPNV: 20 Prozent
– Bildung: 20 Prozent
– Wohnhäuser: 20 Prozent

Investiert: 300.000 €
Emissionsvolumen: 650 Mio. €

Eingespartes CO2 (insgesamt):  247.000 Tonnen
Eingespartes CO2 (durch ver.de): 114 Tonnen

Geschaffene Arbeitsplätze (insgesamt): 19.175
Geschaffene Arbeitsplätze: 8,85

ÜBER DIE REGION ILE DE FRANCE:
„Öffentlichen Nahverkehr finanzieren? Kultur finanzieren? Energieeffizienz finanzieren? Bildung finanzieren? Das alles finanzieren, mit nur einem Wertpapier? Geht. Das leistet diese französische Anleihe.

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN INVESTIEREN UND FINANZIEREN:
ver.de investiert in das Wertpapier der nordfranzösischen Region Île de France, und die wiederum finanziert damit viele Projekte. Investieren und finanzieren sind zwei Seiten derselben Medaille. Je nachdem, ob man das Geld hat und jemand anderem zur Verfügung stellt als Kapitalanlage („investieren“), oder ob man es einsetzt, um damit etwas zu realisieren („finanzieren“). Diejenigen, die der Stadt als erstes das Geld geliehen haben, haben der Stadt ermöglicht, loszulegen. Dann haben sie das Wertpapier wiederverkauft. ver.de hat es irgendwann gekauft, so dass ver.de aktuell der Region Île de France das Geld leiht. Der Vorteil für ver.de ist, dass das Geld sehr sicher angelegt ist, und weil ver.de das Wertpapier jederzeit wiederverkaufen kann, kommt ver.de auch jederzeit wieder an das Geld ran. Die Ausschüttungen des Wertpapiers betragen 0,50% und tragen kaum die Kosten der Geldanlage und Aufbewahrung. Das ist im Niedrigzins-Umfeld, in dem wir derzeit leben, nicht unüblich. Woher weiß ver.de, dass die Region Île de France das alles mit dem Geld macht? Weil die Stadt schon lange so vorgeht zur Finanzierung diverser Vorhaben und genau analysiert, was sie erreicht hat, um ihren Investoren darüber berichten zu können. Die Berichte sind sehr detailreich und wurden von einer renommierten Vigeo Eiris (eine der größten Nachhaltigkeits-Ratingagenturen) erstellt.

ÜBER DIE ANLEIHE
Das Volumen aller Projekte, die mit diesem Wertpapier finanziert werden fasst 650 Millionen EUR. Die Anleihe ist sehr positiv zu bewerten Der Emittent übernimmt eine klare Vorreiterrolle und setzt einen hohen Maßstab für künftige staatliche Green Bonds, indem mehrere SDGs (Sustainable Development Goals) adressiert werden und zweitens jährlich detailliert über den generierten Impact berichtet werden soll. Hier kannst du dir den Bericht von 2018 ansehen (englisch).

BEISPIELHAFTES PROJEKT, WELCHES DIE ANLEIHE MITFINANZIERT:
Sanierung des alten 8 ha großen Parks. Ehemaliger Gipssteinbruch, unterfüllt mit verschiedenen Abfällen, die manchmal stark verschmutzt waren und Probleme der Bodeninstabilität, des Brunnens, Teichen und Grundwasser verursachten. Viele Bäume starben ab und wurden immer wieder krank. Der Greenbond beteiligte sich mit 0,4 Millionen € bei dem Projekt.

ZIELE DES PROJEKTS:
• Umwelt (verschmutzter Standort, Wiederherstellung des Lebensraums, Arbeiten zur biologischen
Vielfalt, Kontrolle des Regenwassers),
• Soziales Engagement (Ort für Öffentlichkeit in Ballungsräumen, Spielplätze für Kinder),
• Landschaftsgestaltung (Verbesserung eines bestehenden, heruntergekommenen Parks,
Freilegung des Panoramas auf die Pariser Region)

Niederländisch: Nederlandse Financierings-Maatschappij voor Ontwikkelingslanden (FMO)
Bezeichnung: 0,125% NEDER FINANCIERINGS MAAT 2022
ISIN: XS1219963672
Schwerpunkte: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Finanzierung von
– Erneuerbarer Energie: 72 Prozent
– Ökonomische Inklusion: 18 Prozent
– Energieeffizienz: 10 Prozent

Investiert: 400.000 €
Emissionsvolumen: 500 Mio. €

Eingespartes CO2 (insgesamt):  521.000 Tonnen
Eingespartes CO2 (durch ver.de): 313 Tonnen

Anzahl der mit Strom versorgten Personen in Gebieten Afrikas (insgesamt): 20.000.000
Anzahl der mit Strom versorgten Personen in Gebieten Afrikas (durch ver.de): 12.000

Geschaffene Arbeitsplätze (insgesamt): 11.921,56
Geschaffene Arbeitsplätze: 7,15

ÜBER DIE NETHERLANDS DEVELOPMENT FINANCE COMPANY
Die „Netherlands Development Finance Company“ ist eine niederländische Entwicklungsbank, die als bilaterales internationales Finanzinstitut des privaten Sektors mit Sitz in Den Haag, Niederlande, auftritt. Sie ist als Bank lizenziert und wird von der niederländischen Zentralbank beaufsichtigt. Die niederländische Regierung hält 51% der Anteile, FMO ist jedoch ein Handelsunternehmen. Aufgrund ihrer Beziehung zur niederländischen Regierung ist sie in der Lage, Risiken einzugehen, die kommerzielle Investoren nicht eingehen können oder wollen. Das FMO hat ein AAA-Rating von „Standard and Poor’s“ geratet. Im Dezember 2017 belief sich die Gesamtbewertung der Aktiva der
Bank auf 8,32 Mrd. EUR und das Eigenkapital auf 2,83 Mrd. EUR. Das Mandat der FMO besteht in der Bereitstellung von langfristigem Kapital für Projekte in Ländern, in denen sich gewerbliche Investoren noch nicht trauen zu investieren. Sie investiert Risikokapital in Unternehmen und Finanzinstitutionen in Entwicklungsländern und verfolgt eine strikte Strategie mit der sichergestellt wird, dass die Kapitalrendite von FMO nicht nur finanziell ist, sondern auch positive ökologische und soziale Auswirkungen hat.